SalzburgHotel & UnterkunftHotel

Ich habe vor zwei Wochen vier Tage in diesem Hotel verbracht und habe eine recht zwiespältige Meinung.
Zuerst mal das Positive: Die Lage direkt am Hauptbahnhof ist verkehrstechnisch sicher nicht zu verbessern. Wer mit Bus oder Bahn nach Salzburg reist, landet praktisch direkt vor dem Hotel. Aber auch diejenigen, die mit dem Flieger einschweben haben es nicht weit. Und für Autofahrer sehr erfreulich ist die Tatsache, dass das Parkhaus mit lediglich acht Euro pro Nacht zu Buche schlägt – das ist ein echt fairer Preis. Ansonsten kann ich zum Preis-Leistungs-Verhältnis nichts sagen, da ich die drei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Internet für unter 100€ (für zwei Personen) erstanden habe. Das Rezeptionsteam ist freundlich, mehrsprachig und immer hilfsbereit. Zimmer und Bad werden gründlich gereinigt, die Ausstattung in denselben ist okay, aber vielleicht nicht das, was man von einem Vier-Sterne-Haus erwartet.
Nun zum Negativen: Die etwas unübersichtliche Verkehrsführung und die Lärmbelästigung, die mit dem Umbau des Salzburger Hauptbahnhofs momentan und in den nächsten Monaten/Jahren verbunden sind, kann man dem Hotel nicht direkt zuschreiben – es beeinträchtigt allerdings schon etwas den Wohnkomfort. Im Hotel selber scheinen weder die Aufzüge noch der Wellnessbereich oder der Raum für`s Frühstücksbüffet an den Gästezahlen orientiert zu sein. Ich selber war ja während ner normalen Woche zu Gast und es war schon recht beengt. Wenn ich mir nun aber dieses Hotel zu Festspielzeiten oder am Wochenende vorstelle – oh weh!
Nochmal zum Frühstück: Die Auswahl ist zwar okay, aber auch nicht mehr. Und die Bestuhlung ähnelt leider mehr nem zusammengepferchtem Konferenzraum als einem Ort für ein gemütliches Frühstück. Einige Gäste wollen ja vielleicht gar nicht wissen, was die Nachbarn noch so vorhaben oder bereits gemacht haben!
Ein absolutes Manko auf den Zimmern ist das Fehlen eines Kühlschranks / einer Minibar. Bei Temperaturen von über 30 Grad würde man gern einen Platz zum Kühlen haben. Und im Bad schlägt auf Grund der Enge die Tür der Duschkabine prinzipiell gegen das WC – hier hätte man ein wenig mehr Platz für die Hotelgäste lassen können. Insgesamt muß ich sagen, dass ich noch nie ein so beengtes Vier-Sterne-Haus erlebt habe.
Trotzdem würde ich bei einem weiteren derartig günstigen Angebot jederzeit wieder dieses Hotel aufsuchen! Also trotzdem noch drei Sterne!!

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Hoge on Juli 24th, 2011

PragEssen & TrinkenRestaurantItalienisch & Pizza

Pizza Colosseum ist eine Kette, die allein in Prag mindestens sechs Restaurants betreibt. Die von mir hier bewertete Pizzeria befindet sich praktisch direkt im zweiten Stock über der Metrostation Andel im Prager Stadtteil Smichov. Es gibt einen Innen- und einen Außenbereich, von dem aus man einen schönen Blick direkt auf die Fußgängerzone vor der Metrostation hat. Die Bedienung ist professionell freundlich, mehrsprachig und hilfsbereit. Auch die Speisekarte gibt es in recht vielen Sprachen, sie beinhaltet alles, was man auch sonst so beim Italiener erwartet – von Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch bis zu den klassischen Vor- und Nachspeisen. Ich hatte mich diesmal für ne Pizza entschieden. Die Wartezeit war okay und die Qualität ließ auch nichts zu wünschen übrig – zumindest wenn man hauchdünnen Pizzaboden mag. Selbst der Preis ist für Prag akzeptabel – Pizza und zwei Getränke haben mich knapp 11€ gekostet.
Kurz und gut: Wer in Prag mal keine Knödel und/oder Braten essen möchte, der kann ruhig diese Pizzeria besuchen.

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Hoge on Juli 22nd, 2011

Wer von Tschechien mehr sehen möchte als “nur” Prag, wobei diese wunderbare Stadt jeden Urlaub immer wieder auf“s Neue rechtfertigt, der wird sicher mit dem Auto fahren – und das kann ein echtes Problem werden. Denn obwohl die polizeiliche “Wegelagerei” der ersten Nachwendezeit inzwischen wirklich der Vergangenheit angehört, kommen dennoch auch derzeit noch ca. 75% aller kontrollierten Fahrzeuge aus Deutschland und Österreich – leicht zu beschaffende Devisen!

Es gibt auch im Jahr 2011 immer noch extrem viele Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen, deshalb bitte folgendes beachten: Die Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen 50, 90 und 130 km/h (innerorts, außerorts, Autobahn) – am besten einfach nem flotten Tschechen hinterherfahren, die kennen oft die Radarstellen. Das man auch in Tschechien ne Vignette braucht, hat sich ja inzwischen herumgesprochen. Interessant finde ich, dass die Preise für diese Vignette je nach Tankstelle / Kiosk variieren. Beim Grenzübergang Waidhaus bsw. hat man von mir zwischen 10€ und 13€ verlangt! Wer die Reise lang genug plant und auf Nummer sicher gehen will, holt sich die Karte einfach vom ADAC in Deutschland. Zudem herrscht in Tschechien auch tagsüber Lichtpflicht. Viele Kontrollen finden unmittelbar nach Rast- und Tankstellen statt, da viele ausländische Autofahrer wohl nach der Pause vergessen, das Licht wieder anzuschalten. Bei Fahrzeugkontrollen wird auch stets nach der Sicherheitsweste geschaut. Wer eine solche vorweisen kann, dem wird dann noch oft erklärt, dass trotzdem ein Bußgeld fällig wird, da die deutschen Westen den tschechischen Bestimmungen nicht entsprechen. Das ist absoluter Schwachsinn – hier hilft oftmals die altbekannte Frage nach ner Quittung oder der Hinweis auf fehlendes Bargeld und die Bitte um Zusendung des Bußgeldes..:)

Ansonsten ist das Autofahren in Tschechien ne wunderbare Sache, es gibt keine unverständlichen Verkehrsschilder, die Straßen sind zumeist in gutem Zustand und die Landschaft durch die man fährt ist oft wunderschön.

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Hoge on Juli 20th, 2011

Wenn man mal in Tschechien unterwegs ist und nicht immer nur Städtetouren machen möchte, dann ist die “Hrad Krivoklat” eine echte Alternative. Diese Burg liegt in der Nähe der Nationalstraße 50 zwischen Prag und Pilsen und ist von beiden Orten aus sehr bequem als Tagesausflug zu machen. Ein echter Vorteil an dieser Burg ist, dass sie im Gegensatz zu ihrer Nachbarin Burg Karlstejn nicht so überlaufen ist. So werden beispielsweise kaum Touren nach Krivoklat von den großen Prager Reiseveranstaltern und Hotels aus angeboten. Dieser “Dornröschenschlaf” hat aber natürlich auch einige Nachteile: Zum Einen ist die Ausschilderung zur Burg recht spärlich und zum Anderen finden ca. 75% der Führungen ausschliesslich in tschechischer Sprache statt. Aber da sich die meisten Gemäuer von selbst erklären und man für 30 Kronen (ca. 1,25€) vier deutschsprachige DIN A4 Seiten mit interessant übersetzten Erklärungen kaufen kann, lohnt es sich allemal, die 110 Kronen für die Schlossführung auszugeben.

Wenn man das Ticket-Office erst einmal passiert hat gelangt man in den Innenhof, der mit Souvenirshop, Restaurant, Toiletten und Eisverkäufer alles aufweist, was man so erwartet hat.  Wer die “kleine” Führung gebucht hat erfährt jetzt erstmal was zur Geschichte dieser Burg, die erstmals im 12. Jahrhundert erbaut wurde, 1422 fast komplett abbrannte, im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde, 1642 wieder durch nen Brand vernichtet wurde etc.. Erst 1733 ging die Burg in den Besitz der Familie Fürstenberg über, die sie von 1836 an mal wieder toll renovierten und dann im letzten Jahrhundert für stolze 120 Mio. Kronen an den tschechischen Staat verkauften – von wegen Sozialisten!!

Sehenswert sind rund um den zweiten Innenhof ein 42m hoher Turm, der Silberraum mit drei Modellen der Burg im 13. und 15 Jahrhundert sowie im Jahr 1642 vor dem großen Brand, eine Gefängniszelle mit allerhand lustigen Folterwerkzeugen, die Burgkapelle mit einem recht hübschen Altar, der große Rittersaal, die Bibliothek und das Museum der Fürstenbergs.

Noch ein kleiner Tipp für Autofahrer. Wer es nicht eilig hat, der sollte auf dem Rückweg nach Prag oder Pilsen einfach mal in seinem Navi “kürzeste Route” eingeben und sich durch viele wunderschöne kleine Dörfer führen lassen.

 

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Hoge on Juli 17th, 2011

PilsenEssen & TrinkenRestaurantItalienisch & Pizza

Eine von außen sehr unscheinbare Pizzeria mit eher schlichtem Interieur in unmittelbarer Nähe zum Hauptplatz.
Allerdings fiel die Servicekraft hier mal äußerst positiv auf. Sie war nämlich – ganz im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen – sehr aufmerksam und freundlich, dabei aber keineswegs aufdringlich. Da es die Speisekarte nur in tschechischer und englischer Sprache gibt, fehlen in diesem Restaurant auch die meisten deutschen und österreichischen Gäste.
Das Essen war sehr lecker, wurde – was ich in diesem Restaurant wirklich nie erwartet hätte – sehr nett angerichtet und war zudem noch preiswert. Für einen Orangensaft, eine Cola und einen großen Teller Tortelloni habe ich mit Trinkgeld knapp unter 7€ gezahlt.
Fazit: Wer sich vor Einheimischen nicht fürchtet und nicht gerade ein romantisches Candlelight Dinner in toller Atmosphäre plant, der kann hier gut und preiswert essen.

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Hoge on Juli 11th, 2011

PlzenHotel & UnterkunftHotel

Auch wenn dieses Hotel von aussen ein wenig unscheinbar wirkt – es ist echt klasse.
Zum einen die Lage direkt am Innenstadtring von Pilsen und trotzdem absolut ruhig. Alle Sehenswuerdigkeiten – wie der Hauptplatz mit dem Dom, die wichtigsten Museen und das Theater – sind bequem zu Fuss erreichbar und den Wagen kann man entweder umsonst auf den Parkflaechen direkt vor dem Hotel parken oder aber kostenpflichtig in der hoteleigenen Parkgarage. Die Mitarbeiter an der Rezeption und im Service waren immer hilfsbereit und sehr um die Gaeste bemueht.
Besonders schoen ist die Tatsache, dass die Zimmer inkl. Bad eine sehr angenehme Groesse haben, die Fenster sich oeffnen lassen und auch die Klimaanlage einwandfrei funktioniert.
Das Hotelrestaurant habe ich nicht getestet, aber das Fruehstuecksbuffet war absolut okay.
Kurzum gibt es Nichts, was ich an diesem Hotel zu bemaengeln habe. Beim naechsten Trip in diese wunderbare Kleinstadt werde ich sicherlich wieder versuchen hier ein Zimmer zu bekommen.

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alex on Juli 11th, 2011

Dann kommm zum Language Dinner. Dieses Mal verschiebt es sich um eine Woche und findet am 21.Juli statt.

Wie immer im Seewolf in Lübeck.

Mehr Infos gibt es bei mir. Dafür einfach eine Mail an  “auch (at) neuangekommen . de” schreiben .

Ich freue mich

Viele Grüße Alexandra

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Hoge on Juni 19th, 2011

St. PetersburgFreizeit & AusfluegeMuseum und Ausstellung

Eines der gleichzeitig liebevollsten und skurilsten Museen, die ich bisher in dieser an Museen doch recht reichen Stadt gesehen habe. Es beginnt schon damit, dass man an diesem Museum fast vorbeiläuft, da es sich in einer der unzähligen nicht mehr religiös genutzten Kirchen befindet. Und das ist auch schon das nächste Problem. Diese Kirche ist einfach nicht groß genug für ein Museum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die russischen / sowjetischen Arkts- und Antarktisexpeditionen von 1820 bis ins 21. Jahrtausend darzustellen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Sanitäreinrichtungen jeder Beschreibung spotten!
Man sieht dem Museum aber an, dass die zuständigen Personen es mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet haben. Hier sind nachgebaute polare Forschungsstationen der Frühzeit ebenso zu bewundern wie ein ausgestopfter Eisbär (extrem beeindruckend und der Hit aller russischen Schulklassen) und das in Russland legendäre kleine Rettungsflugzeug mit der 1934 die Besatzung der “Chelyuskin” gerettet wurde, hängt auch im Original von der Decke. Ein Raum im Erdgeschoss beschäftigt sich mit der polaren Flora und Fauna, ein anderer zeigt die Entwicklung der Polarbekleidung in den letzten 250 Jahren – alles sehr interessant, aber mal wieder nur auf russisch erklärt.
Trotzdem ist und bleibt dieses Museum ein echter Geheimtip für alle, die sonst schon fast alles in St. Petersburg gesehen haben.

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Hoge on Juni 19th, 2011

St. PetersburgFreizeit & AusfluegeMuseum und Ausstellung

Dieses auch schon von außen absolut sehenswerte Museum ist erst seit 1934 selbstständig. In den Jahrzehnten davor war es Teil des direkt nebenan liegenden “Russischen Museums”. Allein der Eintritt ist schon bombastisch. Zuerst steht man in einer riesigen wunderschönen Eingangshalle und hat den Blick nach vorn auf einen grandiosen 1000m² großen Marmorsaal gerichtet. Aber erst einmal geht es rechter Hand zu den Kassen und evtl. auch in den Keller zu Garderobe und WC.
Mit über 250.000 Exponaten ist es das größte Museum seiner Art in ganz Russland. Das Museum zeigt anhand von Gebrauchsgegenständen, Werkzeug, Spielzeug, Kunsthandwerk, Kleidung und Schmuck die Geschichte, Lebensweise und Kunst der einzelnen Völker und Volksgruppen, die auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion leben – immerhin über 150!
Der rechte Flügel des Erdgeschosses ist den Russen, Ukrainern, Moldawiern und Weißrussen gewidmet, der linke Flügel den Russen sowie den “Bewohnern der nordwestlichen Region” – also den baltischen Völkern.
Im Obergeschoss findet man die asiatischen Völker, zu denen interessanterweise neben den Zentralasiaten (Turkmenen, Usbeken etc.), Sibirern und Kasachen auch die Kaukasier und die Bewohner von Ural und Wolga gezählt werden.
An und für sich ein äußerst interessantes und lehrreiches Museum – zumindest für alle, die russisch sprechen bzw. wenigstens lesen können. Denn das ganz große Manko dieses Museums ist die geringe und fast ausschliesslich auf russisch existierende Beschilderung. Die meisten Exponate sprechen schon ganz klar für sich – trotzdem wäre die eine oder andere fremdsprachliche Hinweistafel ein echter Gewinn!

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Hoge on Juni 16th, 2011

Am letzten Wochenende waren wir das erste Mal in diesem Hotel und ich muss sagen – es hat uns alles in allem echt gut gefallen.
Architektonisch lässt sich über das Haus sicherlich streiten, lauter Lärm kann dank der offenen Bauweise schnell bis in die obersten Etagen dringen und dass einem beim Frühstück jeder zuschauen kann, der sich gerade in der Goethe-Galerie aufhält, ist sicherlich auch nicht jedermanns Geschmack. Auch bei der Größe der Dusch- bzw. Saunahandtücher müßte man nicht so sparsam sein. Es gibt wahrscheinlich mehrere Hotelgäste, die über 90kg wiegen und dann reicht so ein kleines Handtuch nun mal nicht aus!
Insgesamt überwogen aber ganz eindeutig die Vorteile: Das Hotel liegt sehr zentral in Jena und wer die hohen Parkgebühren im hoteleigenen Parkhaus umgehen will findet zumindest am Wochenende auch immer einen Parkplatz in nächster Nähe. Die Zimmer sind geräumig und zweckmäßig eingerichtet und wurden auch bestens gereinigt. Das einzige was uns fehlte war ein Wasserkocher, aber den bekamen wir dann auch sofort von der Rezeption. Insgesamt machten die Damen und Herren am Empfang einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Eindruck.
Im vierten Stock befindet sich ein kleiner, aber feiner Wellness- und Fitnessbereich, an dem es – außer den schon erwähnten Handtüchern – nichts zu bemängeln gab. Auch das Frühstück sorgt für einen klaren Pluspunkt. Das Essen war in Sachen Qualität und Quantität prima und die Servicekräfte sorgten auch ständig dafür, dass die Speisen und Getränke frisch aufgefüllt wurden.
Da zudem noch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte werden wir bei einem erneuten Besuch in Jena gern wieder auf dieses Hotel zurückkommen.

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