Im August verbrachte ich gemeinsam mit einer Freundin ein verlängertes Wochenende (Fr.-Mo.) in Wien, eine meiner absoluten Lieblingsstädte! Die Flugverbindungen von Hamburg nach Wien mit Air Berlin sind hierfür geradezu optimal: Am Freitag waren wir bereits um 08:00 Uhr morgens vor Ort in unserem Hotel (siehe dazu den gesonderten Artikel) und am Montag ging es erst um 20:00 Uhr wieder zurück – insofern hat man bei dieser Variante wirklich fast vier volle Tage vor Ort. Also ausnahmsweise mal ein Lob an diese Fluglinie!

Am ersten Tag standen – da meine Begleitung noch nie in Wien war – erst einmal die Klassiker auf dem Programm: Stephansdom, Graben, Museumsquartier und Hofburg, die berühmtesten Sehenswürdigkeiten, Straßen und Museen, der Schnitzelwirt und das Cafe Hawelka – wir haben kaum was ausgelassen..:) Am Samstag besuchten wir dann zum Einen den Flohmarkt am Naschmarkt – sehr kommerziell und touristisch – und zum Anderen das MAK (Museum für angewandte Kunst), in dem es eine sehr interessante Foto- und Gemäldeausstellung zum Thema Nordkorea gibt. Diese Ausstellung wird in Österreich momentan sehr heftig diskutiert, da sie die Kunstobjekte komplett unkommentiert im Raum stehen lässt und damit natürlich recht viel – vielleicht sogar ungewollten – Interpretationsspielraum bietet. Mich erinnerte das ganze doch sehr an die wunderbaren alten Honecker-Bilder. Immer wieder der große Führer des koreanischen Volkes (fleischfarben und mit einem stets gewinnenden und gütigen Lächeln versehen), der seine Bürger besucht, ihnen den Sinn der Welt und vor allem den Nordkoreas erklärt und dafür von ebendiesen Bürgern abgöttisch geliebt wird. Also ich finde, dass die Propaganda definitiv auch ohne Erläuterungen dermassen eindeutig war, daß man diese Ausstellung schon so unkommentiert lassen kann..Nach diesem Museumsbesuch ging es dann erst einmal zum Ausruhen und Eis essen in den benachbarten Volksgarten, wo man wirklich wunderschön mitten in Wien entspannen kann. Nach einer durchaus interessanten Führung durchs Burgtheater beendeten wir den wunderbar milden Abend in einem der Kneipen am Museumsquartier.

Der Sonntag war so angenehm warm, das wir ihn – gemeinsam mit zwei Wiener Freunden samt zweijährigem Töchterchen – fast komplett an der Donau (Tel Aviv Beach), im Prater und in verschiedenen Eiscafes verbrachten. Und da wir tagsüber schon so faul waren liessen wir diesen Tag natürlich auch dementsprechend im Wellnessbereich unseres Hotels ausklingen… Die Schlusspunkte unserer Wienreise setzten am Montag ein Besuch im Leopoldmuseum, die Besichtigung des kleinen Elefanten im Schönbrunner Tierpark (sozusagen der Knut von Wien..:)) und eine kleine Shoppingtour auf der Mariahilfer. Mit vielen positiven und teilweise auch neuen Eindrücken ging es dann am späten Nachmittag wieder gen Heimat.

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