Am Dienstag fuhren wir nach dem Check-Out im Hotel erst einmal nach Cesky Krumlov, dem ehemaligen Krumau, einem kleinen Ort mit einer wirklich beeindruckenden Schlossanlage. Das Schloss Krumau, das seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien. Das Schlossgebiet, das etliche Häuser, Schlosshöfe und einen wunderschönen Garten umfasst, liegt auf einem Felsvorsprung über der Moldau.  Vom Burgturm aus, den man bequem zu Fuß erklimmen kann, hat man einen wunderbaren Panoramablick über die Altstadt mit der schönen St. Veitskirche. Die Moldau wird an diesem Ort durch ein Wehr gestaut, so dass man eigentlich immer irgendwelche Wassersportler – meist Kanuten – beim Übersetzen ihrer Sportgeräte mitten im Ort beobachten kann. Nach einem nicht so recht prickelnden Mittagessen machten wir uns dann auf den Weg einmal quer durch die tschechische Republik von Böhmen nach Olmütz, der „Hauptstadt“ von Mittel-  und Nordmähren. Wir haben auf dieser Fahrt ganz bewußt die Autobahnen gemieden und sind mal so richtig schön durch die „Pampa“ gefahren. Erst nachdem uns auf einer recht abschüssigen und schmalen Straße ein entgegenkommender LKW fast von der Straße gedrängt hatte, meinte meine Reisebegleiterin, dass wir nun doch vielleicht wieder die Hauptstraße fahren sollten. Auf alle Fälle kamen wir am späten Nachmittag in Olmütz an und bezogen hier erst einmal unser Hotelzimmer.

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