Tallinn

Das kleine und erst im Jahr 2003 eröffnete Museum, das sich in einem sehr modernen Bau befindet, zeigt Ausstellungsstücke aus der Zeit von 1940 bis 1991. Also sowohl Stücke zur Zeit der deutschen Besatzung mit den Deportationen während des 2. Weltkrieges als auch viele Stücke aus der Zeit der sowjetischen Okkupation. Sehr angenehm ist das alle Ausstellungsstücke auch in Englisch beschrieben sind und das sogar die sehr interessanten Dokumentarfilme in englischer Sprache laufen.
Zu bewundern sind in erster Linie Alltagsgegenstände wie Küchenmaschinen, Telefonapparate, aber auch zwei wunderbare Autos – u.a. ein Lada von 1973 – und natürlich unzählige Orden und andere Militaria. Im Keller kann man auch noch einige sowjetische Statuen bzw. das was von ihnen übrig geblieben ist, bestaunen. Sehr viel Wert wird natürlich auch auf die beginnende Unabhängigkeitsbewegung in den 80er Jahren, die Menschenkette von Tallin über Riga nach Vilnius und die „singende Revolution“ gelegt.
Der Eintritt kostet 20 Kronen, Studenten zahlen die Hälfte.
Mein Beitrag zu Okkupationsmuseum – Ich bin MHoge – auf Qype

Tags: , , , , , ,