Unterwegs in Helsinki

Nach der Ankunft am Freitag in Helsinki haben wir uns gleich ein Dreitagesticket fuer den oeffentlichen Nahverkehr gekauft und sind ins Hotel gefahren. Am Abend sind wir nur noch zu Fuss ins naechstgelegene Einkaufszentrum gegangen, haben anschliessend in einem asiatischen Imbiss gegessen und sind dann mit der Tram wieder zurueck ins Hotel gefahren.

Samstag sind wir nach dem ausgiebigen Fruehstueck im Hotel zum Bahnhof gefahren um uns die Tickets nach St. Petersburg zu kaufen. Allerdings sind wir unverrichteter Dinge wieder von dannen gezogen, da wir dummerweise unsere Reisepaesse mit den russischen Visa vergessen hatten. Anschliessend haben wir dann die klassische Stadtrundfahrt mit der Tramlinie 3 gemacht und uns das Sibelius-Denkmal im Park, die weltbekannte Felsenkirche Temppeliaukio, die Uspenski-Kathedrale und den Senatsplatz mit dem wunderschoenen Dom, der Uni, der Nationalbibliothek und dem Regierungspalais angeschaut. Lediglich der Olympiaturm, den wir besteigen wollten, war an diesem Tag – dem finnischen Unabhaengigkeitstag – geschlossen. Am spaeten Nachmittag sind wir ins Cafe Engel gegangen und gaben dort fuer zwei Kaffee und ein Creme Brule die Kleinigkeit von knapp 20€ aus… Abends haben wir uns dann den Fackelzug der finnischen Studenten zum Domplatz angesehen und dem Singen des Studentenchores auf den Domtreppen zugehoert.

Am Sonntag holten wir erstmal die Versaeumnisse des Vortages (Zugtickets und Fahrt auf den Olympiaturm) nach bevor wir uns dann mit dem Boot auf den Weg zur Seefestung Suomenlinna, eines der finnischen Weltkulturerbe, gemacht haben. Die meisten Museen und Cafes der Insel waren im Winter zwar geschlossen, aber dafuer hatten wir die Insel bei stuermischen Winden und Temperaturen um den Gefrierpunkt fast fuer uns. Nach diesem Trip waren wir am Nachmittag dann auf einem Weihnachtsmarkt und haben dort skandinavischen Tannenbaumschmuck gekauft.

Den Montag haben wir dann fast gaenzlich im Zug Sibelius von Helsinki nach St. Petersburg verbracht.