Googlemaps – Barcelona- Jaca 

sooo und nun gehts endlich los! 

Zaragoza - Ansicht des Hauptplatzes

(Oben im Bild ist Zaragoza zu sehen. )

Die Anreise erfolgte wie schon in dem Beitrag Wandeln auf dem Jakobsweg I – die Eckdaten beschrieben über Barcelona und Zaragoza. 

Da der Flug in Barcelona mit Verspätung ankam. Ich keine Ahnung hatte wo die Fernzüge in Barcelona abfahren und ich daher auch den Bahnhof einmal verpasst hatte, verpasste ich den Zug nach Zaragoza. Ich hätte ihn wahrscheinlich auch so verpasst weil die Schlangen an den Bahnschaltern doch sehr lange waren. 

Aber der Reihe nach. Ich bin also in Barcelona-Flughafen angekommen. Von dort nahm ich den Zug um zum "Hauptbahnhof" zu gelangen. Erst einmal fuhr ich vorbei. Beim zweiten Mal habe ich mich an den Massen orientiert. Und es war richtig. Ich stieg beim Bahnhof Saint aus. Dort machte ich mich erst einmal auf die Suche nach dem richtigen Schalter und landete prompt am falschen. Ich hatte den für Regionalzüge erwischt. Also wieder Schlange stehen am Fernschalter. Dort bekam ich dann auch die gewünschte Karte. Da ich meinen Wunschzug verpasst hatte, hatte ich nun einen Zug der erst um 22 Uhr in Zaragoza ankam. Ich fand ein wenig spät da ich auch noch keine Unterkunft hatte. Es würde also spannend werden. 

Mehr Info s über die Züge in Spanien gibt s unter www.renfe.es

Die Zugfahrt führte durch eine beeindruckende und einsame Landschaft. Ankunft in Zaragoza pünktlich aber doch ein wenig spät. Ich habe schon starke Bedenken ob ich ein Zimmer finden werde. Zuerst schaue ich noch nach wann der nächste Zug am nächsten Tag nach Jaca geht. Es fahren zwei einer früh am Morgen und ein anderer gegen Nachmittag. Ich beschließe dies morgen zu entscheiden. Danach versuche ich mich mit Hilfe eines ausgehängtem Stadtplanes in der Stadt zu orientieren. Ich würde gerne in der Jugendherberge übernachten. Ich schaute mir dafür auf einem Stadtplan die Lage der Herberge an und versuchte mir die Straßen zu merken. Mit der Hoffnung das die Herberge noch geöffnet hatte verlies ich den Bahnhof. Um nach ca. 10 minütigem Herumirren festzustellen das der Plan bzw. die Lage des Bahnhofes falsch eingezeichnet war. Frustriert drehte ich um. Am Bahnhof angekommen versuchte ich mit dem dortigen Unterkunftsverzeichnis ein Hotelzimmer zu finden. Ich rief bei ein paar Hotels an und scheitere jedes Mal an den Sprachkenntnissen. Spanisch und Französisch kann ich nur schlecht und Englisch oder gar Deutsch konnte keiner meiner Ansprechpartner am anderen Ende der Leitung. Ich gab auf und verzweifelte langsam. Ich beschloß nun aber in die Innenstadt zu gehen und dort Hotels persönlich abzuklappern. Ich hatte  Glück den  es machte gerade eine Behelfsinfostelle auf. Und das um 22 Uhr in einem menschenleeren Bahnhof. Dort bekam ich eine Karte und auch einen Hinweis wo ich Hotels finden kann, und auch die Busnummer die ins Zentrum fuhr. Ich war glücklich ein Hoffnungsschimmer doch noch irgendwo zu übernachten! Den Bus bekam ich, das Zentrum und die richtige Haltestelle fand ich auch. Super! Nach dem Ausstieg versuchte ich mich mit der Karte in der Hand zu orientieren. Ein Mann sprach mich an, der sein Hotel suchte. Ich fragte ihn spontan ob er nicht wisse ob sei Hotel noch Zimmer frei hätte. Daraufhin meinte er er weiß es nicht ruft aber gerne an. Nach dem Anruf dann eine positige Nachricht sie hatten noch was für mich frei. Im Hotel dann angekommen verabredeten wir uns beide noch für ein gemeinsames Abendessen. Fazit des ersten Tages es hat doch alles irgendwie geklappt ein Zimmer, Essen – klasse! Am nächsten Tag schaute ich mir noch Zaragoza an. Man sah ganz deutlich an jeder Ecke die Einflüsse der Mauren auf die Stadt und deren Architektur. 

Zaragoza

Zaragoza

Zaragoza

Nachdem ich eine Tour durch Zaragoza mit Cafes, Kirchen und Markthallen gemacht hatte (immer mit Rucksack da es am Bahnhof keine Schließfächer gab) machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Zu Fuß i- ch hatte Zeit und einen guten Stadtplan dabei. Dort ging es dann in einem etwas überfüllten Zug Richtung Jaca. Nahe Huesca hatte der Zug (zwei Triebwägen) einen Schaden. Was konnte ich leider nicht herausfinden, jedoch hatte dies zur Folge das jeder der nur ein wenig technischen Sachverstand besaß aus dem Zug und unter den Zug kletterte und diskutierte. Nach einer ziemlich langen Zeit konnten wir dann in den Bahnhof Huesca einfahren. Dort verließen dann alle den Zug ohne Gepäck und soweit ich verstand machten wir jetzt ein bis zwei Stunde Pause. Ich orientierte mich mal wieder an den Mitfahrern holte mir einen Cafe und schaute mich um. Nett hier tja und dann ging das Warten los. Im Zug selbst war s ein wenig warm daher warte ich draußen. Nach der besagten Zeit gings dann endlich weiter. Die Bahnstrecke war herrlich und ist auch sehr empfehlenswert! 

Jaca

In Jaca dann angekommen stieg ich aus mit mir alle anderen auch da ab hier nur noch ein Bus Richtung Bahnende (Canfranc Estacion) verkehrte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Stadtzentrum. Ich lief intuitiv richtig. In der Stadt fand ich mich zum ersten Mal auf den Jakobsweg wieder. Ab hier war es einfach die Herberge zu finden. Dort angekommen wurde ich erst mal losgeschickt den Pilgerausweis zu holen. Ich habe mal wieder Glück der Pfarrer ist noch anzutreffen. Die Ausstellung geht super fix die Konversation kurz (aus Ermangelung einer gemeinsamen Sprache). Zurück in der Herberge werde ich erstmal mit Fragen gelöchert. Ich mach Bekanntschaft mit dem Wort pie (Fuß) und bekomme nach einiger Zeit raus wann die Eingangstür geschlossen wird. Ich möchte ja kein Bett haben und dann vor verschlossener Türe stehen. Die Herberge ist recht groß und die meisten denen ich begegne sind heute am Somportpass gestartet und dementsprechend fertig. Der Weg ist von dort sehr anstrengend und die Etappe recht lange.  Ich lege mich schlafen und bin auf den nächsten Tag – der erste Tag auf dem Weg gespannt!

 

 

 

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