Jakobsweg Pyrenäen

Der Aragonische Weg geht von Puerto de Somport nach Puenta la Reina durch eine faszinierende, einsame Landschaft. Die Römer nannten den Pass Summus portus. er ist der Höchste Pass und mit 1632 Höhenmetern deutlich über dem Cisa-Pass der nur eine Höhe von 1430 m aufweist. Der Somport Pass war der wichtigste Einfallspass nach Nordspanien. Der Aragonische Weg ist ca. 60 km länger als der Navarrische Weg. Der Navarrische Weg führt von St. Jean Pied de Port über den Cisa Pass und Pamplona nach Puenta la Reina wo sich beide Wege vereinen in den Camino francés.

Landschaft: Die Landschaft ist unheimlich schön, faszinierend und sehr einsam. Wenn man den Weg laufen möchte sollte man sich darauf gefasst machen nur wenigen oder gar keinen Menschen zu begegnen. Die Ortschaften liegen meist fernab von dem Weg und andere Pilger sieht man auch nur selten. Die meisten bevorzugen und wandern den Navarrischen Weg.  

Wasser: Hier sollte man immer genügend dabei haben. Die Brunnendichte ist sehr gering und manche davon werden auch nicht dazu empfohlen zu trinken. Also unbedingt genügend mittragen ansonsten kann es einem hier seht leicht passieren das man nach einem halben Tag kein Wasser mehr hat.

Herbergsdichte: die Herbergen sind entweder sehr nah aneinander oder sehr weit voneinander entfernt. Man hat also entweder lange Etappen vor sich oder nur sehr geringe. Man muss sich zum Teil zwischen 12 km oder 32 km entscheiden. Das eine ist zu kurz und das andere kann sehr lange werden. Die Herbergen sind alle sehr klein (bis auf Jaca) und meistens sehr gut gepflegt (geringe Pilgerfrequenz), es gibt allerdings auch ein paar die nur Notunterkünfte sind und dann dementsprechend aussehen.

Fazit: ich würde den Aragonischen Weg jedem empfehlen einfach wegen der Landschaft und der Einsamkeit, allerdings bin ich den Navarrischen nicht gelaufen und kann daher nur sehr einseitig urteilen.

Ansonsten Buen Camino und berichtet…