Hier an diese Stelle noch kurz etwas Allgemeines und ein paar Infos rund ums Pilgern und Wandern.

  • der Pilgerpas: ich habe Ihn mir damals am ersten Tag in Jaca besorgt, und hatte sehr viel Glück. Mein Zug hatte mehrere Stunden Verspätung was zur Folge hatte das ich viel zu spät in Jaca ankam. Die Suche nach der Herberge war auch nicht einfach und von der Herberge musste ich noch zum dortigen Pfarrer, der zum Glück noch in der Kirche war. Und so bekam ich den meinen Pass von dort ausgestellt. Einfach aber auch ein wenig längerfristiger in der Planung, gibt es den Pass in Deutschland bei den unzähligen Jakobsvereinigungen. Einfach anschreiben oder anrufen. Ohne Ausweis ist es schwierig einen Übernachtungsplatz in den Herbergen zu bekommen. Wenn man das eh nicht möchte hat man die Wahl. 
  • Verkehrsmittel: Busse gibt es eigentlich überall im Lande, die sind auch sehr preiswert, allerdings muss man manchmal die Anwohner fragen wann und auch wo die Busse abfahren. Auf dem Aragonischen Weg dürfte es zum Teil schwer sein einen Bus zu finden, da man oft durch entvölkerte Gegenden wandert. Und wo keiner wohnt fahren auch selten Busse. Die Anfahrt habe ich beim ersten Mal mit dem Zug zurückgelegt. Ich bin bis Barcelona geflogen und von dort über Zaragoza mit dem Zug nach Jaca gefahren. Zurück bin ich ab Burgos nach Barcelona mit dem Zug gefahren. Beim zweiten Mal hab ich die Strecken mit dem Bus zurück gelegt allerdings von Madrid aus. Fazit der Bus ist günstiger als die Bahn und fährt auch öfters. 
  • Leute, Mensche: Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit den Anwohnern, alle haben mir sehr geholfen. Meistens war es auch so das sie mir in einem Redeschwall auf spanisch irgendetwas erzählen wollten und ich leider nur sehr wenig davon verstanden habe.
  • Herbergen: es gibt alles von gut bis schlecht. Mal mit und mal ohne warm Wasser. Mal mit und mal ohne Heizung. Manchmal mit persönlicher Betreuung manchmal ohne. Mal sauber mal weniger, mal nur ein Matratzenlager in einer Gemeindehalle mal ein komfortables Bett. Wenn man diesbezüglich etwas empflindlicher ist, dann sollte man am besten den Reiseführer zu Rate ziehen, nicht in der Hauptpilgerzeit wandern und evtl. nicht in Herbergen übernachten. 
  • Ausrüstung: so wenig wie möglich – man merkt jedes gramm und will alles überflüssige meist am ersten Tag schon entsorgen ! Ansonsten gute Schuhe, Socken, Handtuch, Blasenpflaster, Wanderstock und eine Trinkflasche fürs Wasser. In kalten Jahreszeiten einen Schlafsack sonst wir es manchmal ein wenig kalt.
  • Spanisch: es zu können macht Sinn. Es macht ungemein Spaß sich mit den Anwohnern, Herbergseltern oder anderen unterhalten zu können. Man lernt auch sehr viel auf dem Weg selbst durch die Unterhaltungen mit anderen Pilgern auf welcher Sprache auch immer.

in diesem Sinne Buen Camino! 

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