Früchstück, Auschecken und Fahrt zum Bahnhof ? im Finanzviertel in der Rushhour mit Gepäck, Suche des Busbahnhofes, Fahrt zur Mauer (Badaling), Weiterfahrt nach Chengde, Hotelsuche in Chengde, Abendessen und die Suche nach dem 13 und 14 Stockwerkes

Um zum Frühstück zu gelangen musste man durch eine Baustelle eines Internetcafe s laufen. Es kommt einen in Peking ständig so vor als ob alles am nächsten Tag fertig ist. Wir wundern uns also ein wenig als das Internetcafe noch nicht eröffnet hat. Aber vielleicht ja morgen (was nach unserer Abreise sein wird).

Auschecken. Ticketkauf in der U-Bahn. "San Tickets" oder so und zeigen es zusätzlich mit den Fingern. Wir haben ein wenig Chinesisch vorher gelernt.  Es klappt wie die Tage davor ganz gut.

Fahrt bis in Finanzviertel – dort suchen wir eine Weile (ziemlich lange) den passenden Busbahnhof. Was sich alles nicht so einfach gestaltet. Nachfragen bei Passanten ergeben immer unterschiedliche Richtungen und der Reiseführer ist in dem Punkt leider sehr ungenau. Zum Fragen verwenden wir den Reiseführer dort steht der Name auf Chinesisch (mit den Schriftzeichen). Endlich die richtige Richtung. Wir sehen Busse ein und ausfahren. Halten unser Buch einem Ticketverkäufer hin. Der nickt und schiebt uns in den Bus rein. Der Bus ist gerade am wegfahren und steht am Ausgang des Busbahnhofes. Wir sitzen nun im Bus drin und überlegen uns ob der uns nun verstanden hat, was es wohl kosten wird und wo wir den nun hinfahren.  Und stellen auch fest das man den Busbahnhof wohl verlegt haben muss. Man erkennt nicht unbedingt das da einer sein sollte.

Während der ganzen Zeit aus Peking raus und darüber hinaus wirbt der Ticketverkäufer lauthals aus dem Fenster schreiend die Fahrt nach Chengde an. Es kommen noch so einige mit. 

Rast zwischendrin an einer chinesischen Raststation – sehr spannend-

In China am Verkehr teilzunehmen mutet immer sehr abenteuterlich an. Sind doch völlig überladene Fahrzeuge unterwegs, viele Menchen und Fahrräder und halt zusätzlich noch alles andere was sich so fortbewegen kann.

Wir sehen die Mauer langsam recht s und links an uns vorbeiziehen – ein faszinierend Anblick- und überlegen ob wir wohl wie gewünscht an der Mauer rausgeworfen werden. DIe Kommunikation funktioniert ja nur über Buch, Zeigen und Hoffen.

Es klappt. Wir werden sozusagen am Fuße der Mauer rausgelassen. Dort steht schon ein Kleintransporter bereit der uns bereitwillig mitnimmt.  Der Fahrer ist ein alter Mann und das Fahrzeug ein Motorrad mit Anhänger. Auf dem Anhänger wir und die Rucksäcke, Beim ersten Versuch kippen wir fast um und müssen daher umladen.  Beim zweiten Versuch klappt alles und wir brausen los. Zwischendrin werden wir von einem Kleintransporter gestoppt. Es gibt heftige Diskussionen um uns und unseren Transport und wohl auch ums Geld. Der ausgemachte Transportpreis verringert sich von 100 Yuan auf 30 Yuan also 10 Yuan pro Person, aber die Fahrt geht weiter.

Oben angekommen ist es immer noch ein Stück zur Mauer. Wir lassen unser Gepäck bei zwei Marktständen mit der Hoffnung das die nachher noch da sind und nehmen den Dienst eines Art Taxis an der uns bis oben bringt. Zwischendurch steigen drei Chinesen ein – "unsere Klettenbodyguards" wie wird später feststellen.

Die chinesische Mauer ist klasse und faszinierend wie sie sich so über die Hügel schlängelt. Das einzige lästige sind die drei Chinesen, die uns auf Schritt und Tritt verfolgen. Die Touristen, die uns entgegen kommen haben auch alle einen abbekommen. Wir stellen unterwegs auch fest das alle von uns einen festen Chinesen zugeordnet bekommen hat. 

Jegliche Bemühungen sie loszuwerden scheitern also irgnorieren und der Dinge harren.

Unten dann die Diskussion um Souvernirs. Wir handeln und einigen uns auf 2 T-Shirts und 1 Packet Postkarten. Der Preis ist bei dem Ganzen nicht das Problem, sondern eher das Volumen. Was wollen wir mit dem ganzen Zeugs unser Gepäck ist eh schon am Limit. Und in China ist es leider so dass man viele Dinge nur einmal sieht und später nicht mehr, daher hilft es wenig auf die letzten Stationen zu hoffen und darauf zu warten um dann zuzugreifen. Und auch daher ist unser Packtvolumen begrenzt. Wir haben ja schon eine Kalligraphie im Gepäck.

Um zu unserem Gepäck zu kommen nutzen wir wieder den Fahrdienst. Unten angekommen erst mal Diskussionen über den Preis des Aufpassens. Hier wird man kräftig über den Tisch gezogen wobei es ja immerhin noch da ist und im Verhältnis für uns kein Vermögen darstellt.

Um wieder zur Hauptstraße zu kommen um dort wieder einen Bus nach Chengde zu bekommen verhandeln wir mit dem Fahrer. Sehr hart diesesmal und so können wir den Preis auf 10 Yuan für alle bekommen. Zum Teil durch ein Missverständnis da wir ihn anders verstanden hatten. Wir dachten 10 pro Person und nicht gesamt.

Unten dann weitere Verhandlungen über den Fahrpreis nach Chendge mit einem sozusagen Kleinbusunternehmer. Es ist uns deutlich zu teuer, diskutieren und warten auf den Bus aus Penking um den zu nehmen. Derweil hält ein anderer Kleinbus an. Der Preis ist ok. Wir nehmen den und steigen ein.

Die Fahrt geht mit einem weiteren Fahrgast (Chinese) über die Straßen nach Chengde. Zwischendrin verlässt uns der Fahrgast und wir haben mehr Platz. Die Fahrt geht weiter über eine sich noch im Bau befindliche Autobahn. Der Anblick der Wanderarbeiter mit den Familien ist faszinierend und schockierend zugleich. Ganz Familien leben und wohnen sozusagen auf der Baustelle und wir laut hupend mittendurch. Alles wird mit Handarbeit mühevoll gemacht.

Zwischendrin diskutiert unserer Fahrer mit Bauarbeitern, die uns den Weg versperren (mit einer riesigen Teermaschine). Der Fahrt geht nun auf der Gegenseite weiter und führt uns irgendwann über einen steilen Abhang runter auf die eigentliche Straße. Wir erreichen in der beginnenden Dämmerung Chengde.

Dort werden wir vor einem Park rausgelassen.

Nun beginnt die Hotelsuche, da wir nicht wissen wohin stehen wir ein wenig verloren in der Gegend rum. Eine Chinesin spricht uns an und organisiert uns ein Hotel. Wie das so intern abgerechnet wird ist mir zwar ein Rätsel, aber der Service kostet uns nur die Taxifahrt.

Im Hotel angekommen ist die Verständigung etwas schwierig da nur eine der Damen der Rezeption englisch spricht.

Das Zimmer ist klasse und wir gehn recht schnell raus um die Stadt zu erkundigen.

Wir essen zu Abend in einem Restaurant das von außen sehr voll aussieht. Es gibt eine Karte mit Bildern und in englischer Sprache. MIt der Karte ist bis auf die Bildchen wenig anzufangen. Das Englische wirkt wie eine direkte Übersetzung der blumigen chinesischen Sprache. Also wenig hilfreich. Manches was wir gerne hätten redet uns unserer Bedienung uns aus (naja eher zeigt) und deutet dann auf diverses anderes. Da der Preis des Essens allgemein sehr billig ist nehmen wir alles was sie uns empfiehlt plus Getränke und Reis. Den Reis immer so ein wenig als Ausgleich und falls wirklich alles ein wenig widerlich schmecken sollte. Dies ist nicht der Fall es ist köstlich. Wobei wir nicht wissen und bis heute auch nicht wissen was wir den nun Gutes gegessen haben. Auf unserer nächsten Chinatour werden wir auf jedenfall wieder einen Abstecher nach Chendge in dieses Restaurant machen, und ich hoffe mal es existiert dann noch und wir finden es dann auch noch !